Nutze ein wandelndes Kultursymbol
Chemnitz beherbergt eines der größten Karl-Marx-Monumente der Welt, von den Bewohner:innen zärtlich Nischl genannt. Sein ursprünglicher Sinn hat sich längst verflüchtigt, vielleicht durch eine der seitlichen Poren. Geblieben ist ein Kopf, der nicht verschwindet – zu massiv für die Müllabfuhr, zu bekannt für das Vergessen.
Was nur machen mit dem Koloss? Das Werk wird neu interpretiert – Je suis Karl!
9. Oktober 1971 offiziell eingeweiht, wurde in seinen Annalen neuerdings auch das Jahr 2004 rot unterstrichen: Seit 55 Jahren steht es, seit 22 Lenzen verändert es sich in neuem Kontext vollständig.
Ohne Logo.
Mit wechselndem Claim – aus: „Was wird in 10.000 Jahren von uns noch übrig sein?“ wurde: „Nicht Karl Marx“ wurde: „Wie nutzt du die Kulturhauptstadt 2025?“ wurde: „Je suis Karl“.
Für unterschiedliche Auftraggeber – für Unternehmen und Institutionen der Region, die auffallen wollen.
Er ist wandelnder Zeichenträger,
gleichermaßen geöffnet für Kultur, Wirtschaft, Architektur und Alltag –
mit fast 50 verschiedenen Motiven.
Die Anwendung funktioniert nicht, weil sie beworben wird –
sondern weil sie angenommen ist.
National wie international.
Mittlerweile über zwei Jahrzehnte hinweg.
In einer Zeit, in der Symbole vereindeutigt werden,
zeigt diese Arbeit:
Ein Denkmal bleibt relevant,
indem es sich immer wieder verändert.
verbindet regionalität mit ihrem produkt oder dienstleistung:
die kampagne mit dem marxkopf – für Chemnitzer unternehmen individuell gestaltet, universell einsetzbar: Einmalige Investition für ein individuell auf Ihr Unternehmen angepasstes Marxsujet zur freien Verwendung bei Social Media, im Printbereich und auf Produkten: € 5.000,-
50 Prozent kommen dem Rückkehrernetzwerk
unter der Schirmherrschaft von Prof. Ludwig Güttler zu Gute.
karl einstein
mischtechnik auf leinwand, 200×200 cm
Marx schrieb nicht nur das Kapital,
er ist auch unser größtes.
Andrea Stark –
geboren in Karl-Marx-Stadt, entdeckt in Frankfurt/Main, wachgeküsst in Wien, gestrandet in Kairo, reanimiert in Marienberg bei Chemnitz
Radio Chemnitz
Regional
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Spiegel Online
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Villa Stark
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MDR
Sachsen
REgionalspiele Sachsen
Webseite
Berliner Morgenpost
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Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst
etwas dafür zu tun, ist wie auf dem Bahnhof
zu stehen und auf ein Schiff zu warten.
Albert Einstein –
Physiker
„… es ist höchste zeit, sich den mehr als dringend anstehenden themen unserer stadt zuzuwenden. und dies mit einem geschulten blick als weltbürgerin … wer geboren wurde in der zeit von karl-marx-stadt, auszog, um die welt kennenzulernen, nein nicht nur so kennenzulernen, sondern auch in ihr tätig zu sein – und dies sehr erfolgreich – der hat auch mit dem blick von außen das recht, sich in der nach-marx-zeit zu wort zu melden. über ein studium an der burg giebichenstein und in der meisterklasse der universität für angewandte kunst in wien mit abschluss summa cumme laude ging es hinaus in die welt zum arbeiten in frankfurt / main, wien, kärnten, amsterdam, new york, basel, cannes und studienreise nach chicago, hongkong, los angeles, marrakesch und einem fünfjährigen aufenthalt in kairo. das hinterlässt schon was! und – hört gut zu – es war ja nicht nur so einfach mal arbeiten. die spur, die gelegt wurde, ist voll von auszeichnungen und hoch deorierten abschlüssen. mit dem genannten hintergrund kann man ihr einfach nicht absprechen, den richtigen blick auf chemnitz zu haben und für chemnitz das „hohe c“ mit zu erkämpfen – chemnitz zu verstehen als stadtregion, als kommune der zukunft, für die frei otto bereits das schlagwort vorgegeben hat: „alles ist stadt, alles ist umwelt“ -, heißt, wir müssen die stadt im vorgenannten sinne neu denken, wir müssen in der folge des formulierten anspruches kommune der zukunft staatliche investitionen in infrastruktur, bildung und kultur nicht nur auf ballungsräume konzentrieren, denn damit steigt die geografische ungleichheit und die spirale der urbanisierung dreht sich weiter mit der folge, immer stärker steigenden und belastenden kosten in den städten.“
Ausschnitt aus der Laudatio von
Prof. Dr.sc.techn. Reinhard Erfurth
reste der sphinx
mischtechnik auf leinwand, 200×200 cm
real existierender sozia-mistmus
fassadengestaltung: landwirtschaft
marxylin
produktdesign: make-up serie
karl lol
printdesign: bekleidung
komaismus
produktdesign: Hotellerie
karl blubber
produktdesign: getränke
karltus
Printdesign: floristik-pflanztafel
1968 born in Karl-Marx-Stadt
1988 Work at Lowe/Lürzer in Frankfurt/Main for customers
like Opel and Loreal
1989 Studied in Halle/Burg Giebichenstein
1990-1994 Studies in Vienna/University of applied arts, master class for communication design with Prof. Lürzer – graduation as best student of the year
since 1996 Member of the Creativ Club Austria
1994-1999 Copywriter and conceptionist at Bàrci & Partner and Demner, Merlinek & Bergmann in Vienna for clients such as Erste Bank, Hitradio Ö3, Der Standard, Graz-Tourismus – accompaniment of the city of Graz to the European Capital of Culture, Bank Austria, Media-Markt, Mazda, Schöller Eiscreme
1999-2000 conceptionist at McCann-Erickson in Frankfurt/Main, works for clients like Deutsche Bank, Microsoft, Loreal
2000 Birth of the children Sama, Ferres and Adam, start of independent consulting activity, stay abroad in Cairo – learning the Arabic language, regional work for Creativ Club Austria, Austrian Chamber of Commerce and Austrian Chamber of Commerce-rich and Saxon medium-sized enterprises
2010 together with husband Gerd Steinert: Foundation of Netzwerkzentrum August Stark
2004 – now the karlpital
E-Mail: info@august-stark.de
Telefon: 03735 60930-0